26. August 2006

Why?

Als ich klein war hatte ich mal einen Zauberkasten. Mit Zauberstab, logisch, verschiedenen Utensilien und ein schwarzer Umhang war auch dabei. Und ein Userhandbuch. Der erste Trick in diesem Handbuch hieß Der biegsame Zauberstab. Man sollte den Zauberstab in der Mitte zwischen Zeigefinger und Daumen nehmen, schnell hin und her bewegen, um dem Zuschauer so die Illusion zu geben, man könne den Zauberstab verbiegen!

Ehrlich, ich kam mir ziemlich gelackmeiert vor und dachte Wie scheiße ist das denn? Quatsch. Wahrscheinlich dachte ich eher Menno, das ist ja voll blöd, das weiß doch jeder, dass das nur eine optische Täuschung ist, wie können die mir das als Zaubertrick anbieten, scheiß Zauberkastenhersteller! Eine Frage, die mich bis heute so ein- bis dreimal im Jahr beschäftigt hat. Und jetzt endlich habe ich eine befriedigende Antwort auf dieses Rätsel gefunden: Es muss sich um ein amerikanisches Zauberkastenfabrikat gehandelt haben! Und der erste Trick war gar nicht ernst gemeint, sondern sollte so stand up comedian-mäßig dazu dienen, das Publikum mit einem Lacher auf meine Seite zu ziehen und aufzulockern!

******

Labels:

1 Kommentare:

Anonymous Schüsto

Frag doch mal Hokus Pokus, vielleicht kann der (oder die?) was dazu sagen... Oder gleich den master himself, Zaubererman! Ich glaube, dass dieser hin & her Wackeltrick sowieso nur eine Fingerübung sein soll, damit die Zaubererhände geschmeidig, biegsam und kunststücksbereit werden und die wirklichen Tricks gezeigt werden können: Leute durchsägen, Kaninchen aus Zylindern holen, Seidentücher aus den Ohren ziehen und Rotwein in einen Zeitungspapiertrichter giessen, der trocken! und nicht! rot bleibt.

28. August 2006 um 11:39  

Kommentar veröffentlichen

<< Zurück