1. Dezember 2013

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°24

Weil die letzten U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel derart einfach waren, wird das heutige U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel exorbitant schwer. Entweder ganz leicht oder ganz schwer, dazwischen gibt es eigentlich nichts. Good cop, bad cop. Mittelmaß hat hier auf diesem Blog nichts verloren und folglich auch nichts zu suchen!

Nein, Quatsch, natürlich nicht. Ich scherze.


Der gesuchte U-Bahnhof ist nach einer Straße benannt, die wiederum Parallelstraße zu einer Straße ist, die nach einer Stadt benannt ist, in der ein Designer lebt, der verantwortlich zeichnet für ein Tweedkostüm aus den Siebzigern, welches ich von meiner Mutter geerbt und in den Nuller-Jahren gern getragen habe. [Hallo Mama, Du also bitte NICHT mitmachen!] Es handelt sich um ein Kostüm aus dem in den 70er-Jahren hochgenrigen DOB-Bereich ausgewählter Kaufhäuser. Sagt man das so? Hochgenrige Damenoberbekleidung? Oder hochgenrige Kaufhausdamenoberbekleidung? KDOB? Der Designer stammt ursprünglich aus Berlin und auch seine Marke wurde wohl mit Berlin assoziiert. Das zumindest legt ein Zeit-Artikel aus dem Jahr 1977 nahe, der den Designer und Modefabrikanten zur sogenannten „Berliner Gruppe“ zählt. Anfang der 90er-Jahre sattelte der gesuchte Designer von Konfektionär auf Kunstsammler um und lebt nun in der Stadt, die – wie oben bereits erwähnt – Namensgeberin der Parallestraße der Straße ist, nach der der gesuchte U-Bahnhof benannt ist.

Wie heißt der U-Bahnhof? Und wie der Designer?

Zu gewinnen gibt es etwas aus dem hochgenrigen Sortiment von Karstadt Hermannplatz. Aber nicht etwa irgendwas, sondern einen von mir individuell für die Gewinnerin/den Gewinner ausgesuchten Preis. Dieses Mal scherze ich nicht.

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1. April 2013

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°23 *Beauty Edition*



Der heute gesuchte U-Bahnhof ist nach einer Straße in Berlin benannt. Und zwar nach einer Straße, über die ich mich mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit zu behaupten getraue, dass niemals ein Chanel-Lippenstift nach ihr benannt werden wird. Ich schreibe extra „mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit“, denn selbstverständlich ist es möglich, dass irgendwann einmal ein Chanel-Lippenstift herauskommt, der nach dieser Straße benannt wird! Wieso auch nicht – es ist nur sehr unwahrscheinlich. Aber das trifft womöglich auf alle Berliner Straßen zu, nur bei dieser ist es besonders unwahrscheinlich.

Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass Florena einen Lippenstift nach dieser Straße benennt. Oder vielleicht einen Nagellack. Ja, wenn es von Florena dekorative Kosmetik gäbe, könnte durchaus ein Lippenstift oder ein Nagellack nach dieser Straße benannt sein. Zwar befindet sich der gesuchte U-Bahnhof in Westberlin, aber die Stadt, nach der die Straße, nach der wiederum der U-Bahnhof benannt ist, liegt im selben ostdeutschen Bundesland, in dem auch das Stammhaus der Kosmetikmarke Florena seinen Sitz hatte. In einer solchen, von mir konzipierten und allein aus Vorurteilen gespeisten Limited Berlin Edition wäre der Lippenstift, der nach dieser Straße benannt ist, ein extrem glossiges, leicht klebriges Pink. Andere Produkte aus dieser LE könnten zum Beispiel ein nudefarbener Nagellack „Grunewald“ und ein korallefarbener Lippenstift „Wannsee“ sein.

Der Ortsteil, also nicht der Bezirk, in dem sich der gesuchte U-Bahnhof befindet, ist nach einer Person benannt, was in Berlin selten, wenn nicht gar einzigartig ist, und gilt bereits seit den frühen 80er-Jahren als sogenannter sozialer Brennpunkt.

Zu gewinnen gibt es einen Chanel-Lippenstift, den ich höchstselbst bei Karstadt am Hermannplatz kaufen werde, sobald sich die Gewinnerin/der Gewinner unter folgenden Nuancen eine ausgewählt hat:

Rouge Coco Nr. 21 Rivoli
Rouge Coco Nr. 25 Vendôme
Rouge Coco Shine Nr. 42 Biarritz
Rouge Coco Shine Nr. 62 Monte Carlo
Rouge Coco Shine Nr. 67 Deauville

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14. Oktober 2012

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°22

Das gibt’s doch nicht. Ich fass es nicht. Das U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel ist wieder da! Folge Numero 22. Coolio hoch zehn, oder?

Auf welchem U-Bahnhof befinden sich diese Fliesen?


Here we go: Die ersten sieben Buchstaben des gesuchten U-Bahnhofs sind identisch mit den ersten sieben Buchstaben des Nachnamens eines Autors, den ich ganz gern mag. Eines seiner Bücher gehört sogar zu meinen Lieblingsbüchern, genaugenommen sein dritter Roman, der im Superreichenmilieu spielt. Insgesamt hat dieser US-amerikanische Autor fünf Romane veröffentlicht,  wobei sein zweiter Roman (1983 in den USA erschienen), so glaube ich zu wissen, in Deutschland 2004 erneut unter anderem Titel veröffentlicht wurde, nachdem sein dritter Roman 2003 zu einem Bestseller wurde. Dieser erneut herausgebrachte Roman findet in der Modelbranche statt – dies legt der deutsche Titel bereits nahe. Erst die Superreichen, dann die Wunderschönen könnte man also sagen. Die letzten vier Buchstaben des Schriftstellernachnamens entsprechen den letzten vier Buchstaben eines Ortes in Mecklenburg-Vorpommern, der sich ungefähr hier befindet: 54° 8′ N, 11° 45′ O 

Der Gewinner sollte zunächst ein Päckchen Mottenpapier von Globol bekommen. Das gibt es nämlich in einer Limited Edition und ist jetzt „Neu: Mit Fashion Design!“ und da ich mich blöderweise selbst zur Beauty- und Fashionbloggerin ernannt habe, muss sich ja nun leider immer alles darauf beziehen. Seufz.


Das neue Fashion-Mottenpapier ist einmal mit Jeansmuster, einmal mit Vichy-Karo und einmal mit noch was Drittem umrandet, das ich jetzt leider vergessen habe. Ah ja, Strick war das:


Also ehrlich - findet Ihr nicht auch, dass sich Globol hier etwas mehr Mühe hätte geben können bei der Umsetzung? Und zum Beispiel mal Anna dello Russo fragen? Anna dello Russo ist immerhin “editor-at-large and creative consultant for Vogue Japan”Anna dello Russo for Globol Mottenpapier – das wäre eine Kooperation nach meinem Geschmack! Würde ich sofort kaufen. Dann müsste AdR auch nicht mehr diese bekloppten Quatschkollaborationen mit H&M machen.

Geht aber leider nicht, denn auf ihrem Blog hat sich Anna dello Russo als ausgewiesene Mottengiftgegnerin geoutet. So schreibt sie unter dem Titel „10 Top Rules For Your Closet“ unter Punkt 10:

Don’t use ANTI-MOTH chemicals,
you don’t want to go out
stinking of naphthalene!

Das muss man akzeptieren. Also keine Zusammenarbeit zwischen Anna dello Russo und Globol. Schade! Und kein Fashion-Mottenpapier für den Gewinner des U-Bahnhof-Fliesen-Rätsels! Allerdings muss man sich fragen, in welcher Welt AdR eigentlich lebt. Naphtalen wird doch schon seit Jahren nicht mehr als Mottengift verwendet, sondern Transfluthrin. Genauso giftig beziehungsweise eventuell sogar noch giftiger, stinkt aber nicht mehr. Das weiß doch nun wirklich jeder!

Zu gewinnen gibt es einen der Romane des oben genannten Schriftstellers, dessen Name Euch zu dem gesuchten U-Bahnhof führen wird. Also: Wie heißt der gesuchte U-Bahnhof?

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22. April 2010

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°21


Ja, auf welchem U-Bahnhof befinden sich denn diese Fliesen? Wer es herausbekommt, erhält eine schöne Wundertüte. Wie immer gibt es eine kleine Hilfestellung: Die in folgendem Kreuzworträtsel rosa unterlegten Felder ergeben, in die richtige Reihenfolge gebracht, den Namen des gesuchten U-Bahnhofs. Die dunkelblauen Felder bleiben leer (dies ist übrigens eine wichtige Information, denn wenn man sich das Rätsel s/w ausdruckt, kann man die rosanen und die dunkelblauen Felder nicht mehr richtig unterscheiden, also Obacht):


Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken, dann ausdrucken. Falls das nicht geht, Browser-Einstellungen ändern. Oder einfach vom Bildschirm abmalen.

Okay, let's get the show on the road:

1) Hier ist der Rufname beziehungsweise der zweite Vorname des älteren Bruders des unter 3) gesuchten Schauspielers gefragt. Das Witzige daran: Der ältere Bruder hat in derselben Vorabendserie mitgespielt, und zwar ebenfalls als Bösewicht.

2) Beliebtes alkoholisches Getränk in Österreich und zugleich der Name eines österreichischen Fußballvereins.

3) Gesucht wird der Nachname des Schauspielers, mit dem ich einmal vor einigen Jahren in der Wartezone des Arbeitsamts in der Sonnenallee gemeinsam ein bisschen Zeit totgeschlagen habe und den ich ein paar Tage darauf in dem unter 16) gesuchten Restaurant erneut getroffen habe. Der Schauspieler hat in einer ARD-Vorabendserie einen Bösewicht mit dem Namen Sven gespielt.

4) Etwas, das es zu bauen gilt, und zugleich der deutsche Name der polnischen Stadt Unieście.

5) Schriftsteller (Nachname), Jahrgang 1973, dessen Schwester mal mit dem Ingeborg-Bachmann-Preisträger von 2008 zusammen war (wenn ich mich nicht irre).

6) Laut Wikipedia "das größte private, nicht börsennotierte Softwareunternehmen".

7) Chemisches Element mit der Nr. 65.

8) Schon wieder ein Schauspieler, Jahrgang 1960. Den habe ich mal am Adenauerplatz in einer Videothek getroffen. Ist aber schon eine Weile her. Der wohnt da jetzt nicht mehr, ich glaube der wohnt jetzt in Kleinmachnow. Gesucht wird der Nachname.

9) Lieblingsaufenthaltsort von Gottfried Benn.

10) Es nimmt keine Ende mit diesem Schauspieler-Pack! Hier wird eine weibliche Vertreterin (Nachname) dieser Zunft gesucht. Ein Freund hat einmal in Schöneberg im selben Haus wie die gesuchte Person gewohnt. Da war sie aber noch nicht so berühmt wie heute. Ihr Mann hat übrigens den gleichen Vornamen wie der unter 1) gesuchte Schauspieler.

11) Deutsche Society-Lady und "Schmuckdesignerin", die dieselbe Schule wie mein lieber Herr Mitbewohner besucht hat (Spitzname).

12) Ein Fluss wird gesucht!

13) Ein Organ muss hier reingeschrieben werden.

14) Großvater auf lateinisch oder auch der Name einer Autobahnteilstrecke.

15) Ein Papierprodukt.

16) Ein Restaurant in der Oranienstraße, in dem ich immer das Gleiche esse, nämlich die Nummer 12, Cello Kuku, dazu einen Orangen-Karottensaft. Mein Mitbewohner isst auch immer das Gleiche: Nummer 23, Sabsi, und dazu ein Bier (0,4 l).

17) In dem Roman Casper von Dirk Wittenborn stopft der Bruder der zentralen Figur Zach permanent diese in Amerika sehr populären Kekse (Mehrzahl) in sich hinein.

18) Choreografin und Tänzerin (Jahrgang 1963), deren Schwester Yoreme ebenfalls die Schule besucht hat, auf die auch mein Mitbewohner und die unter 11) gesuchte Society-Lady und "Schmuckdesignerin" gegangen sind (Nachname).

19) Englische Interjektion, wird hauptsächlich mit der Hip Hop-Sprache assoziiert.

20) Eine Stadt mit diesen Postleitzahlen: 01587, 01589, 01591, 01594.

21) Ein Begriff aus der Land- und Forstwirtschaft.

22) Länderkürzel im Internet für Österreich.

23) Sommer auf französisch.

24) Lokale Präposition.

25) Diesen abgehalfterten Staats- und Parteichef (Nachname) habe ich einmal an einer Imbissbude in Pankow getroffen. Bestellt hat er sich eine Bulette, bekommen hat er eine Currywurst. Wahrscheinlich hat der Budentyp das absichtlich gemacht, um noch einmal deutlich zu machen, dass die alten Autoritäten nichts mehr zu melden haben!

26) Spitzname eines Spielers des FC Bayern München.

27) Ein Farbton.

28) Ein griechischer Buchstabe und eine Untergrundorganisation.

29) Eine der drei alten Schachteln. Hat in Wilmersdorf direkt bei mir um die Ecke gewohnt (Vorname des Künstlernamens).

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1. Januar 2010

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°20

Das U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel, ja klar! Das habe ich ganz vergessen. Kommt aber gleich. Zunächst zwei Vorsätze für 2010.

1. Noch mehr Rouge benutzen als 2009.
Überhaupt ist es mir ein komplettes Rätsel, wie ich mein bisheriges Leben ohne Rouge führen konnte. Einmal, als ich noch an der Universität war, hatte ich eine Dozentin, deren Seminare ich gern besucht habe. "Super Seminar, super Frau, aber wie kann man nur dermaßen viel Rouge auftragen?", habe ich mich immer gefragt. Damals war ich dumm, heute weiß ich es besser: weil es Laune macht. Mein Tipp: Statt eines Antidepressivums tut es auch ein schönes Rouge, z.B. in der Farbrichtung Flamingo.

2. Noch analoger werden als 2009.
Vielleicht nicht ganz so analog wie mein lieber Herr Mitbewohner, der auf meine gestrige Ankündigung, eine Playlist für den Silvesterabend zusammenzustellen, fragte, Wie, Playlist? Eine Liste, mit den Spielen, die wir nachher spielen?, aber doch so analog, dass das Mobiltelefon abgeschafft wird. Zwar konnte ich mich bisher mit meiner 0170-Nummer als Pionierin des mobilen Telefonierens hervortun, aber da habe ich irgendwie keine Lust mehr drauf. Es fetzt nicht mehr! 2010 möchte ich lieber eine Lifestyle-Avantgardistin sein, die nur noch aufm Festnetz (Fetznetz?) telefoniert.

Und jetzt das Fliesenrätsel:


Zwei berühmte Schauspielerinnen/Sängerinnen wachsen (zu unterschiedlichen Zeiten) in derselben Straße auf. In dieser Straße fahren zwei Buslinien, deren Quersummen jeweils wiederum die Nummer einer U-Bahn-Linie ergeben. Diese beiden Linien kreuzen sich wo? In Kreuzberg, ist doch klar. Auf einer der beiden Linien befindet sich der gesuchte Bahnhof, der so heißt wie ein Gebäude in seiner unmittelbarer Nähe. Der Baubeginn des Gebäudes und das Geburtsjahr der einen Schauspielerin/Sängerin fallen in dasselbe Jahr und außerdem ist das Gebäude so hoch wie diese Schauspielerin/Sängerin alt wurde, wobei ich hoffe, mich nicht verrechnet zu haben. Zu gewinnen gibt es eine Wundertüte!

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21. Mai 2009

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°19

Um das heutige U-Bahnhof-Fliesenrätsel lösen zu können, bedarf es etwas an popkulturellem Wissen, Kombinierfähigkeit (kombiniere, kombiniere) und Internetkompetenz.



Der Name des gesuchten U-Bahnhofs enthält ein Wort, das in einem Lied einer Musikgruppe vorkommt, von der ich einmal riesengroßer Fan war. Ich war ein so großer Fan dieser Band, dass ich nicht nur einen Button mit ihrem Schriftzug am Revers trug, sondern auch - das muss im Jahr 1987 gewesen sein - einen Artikel über sie in der Schülerzeitung geschrieben habe. Es kann aber auch sein, dass ich gerade persönliche Geschichtsklitterung betreibe und in Wirklichkeit gar keinen Artikel geschrieben habe, sondern nur gern einen geschrieben hätte. Who knows.

Die gesuchte Band jedenfalls wird gemeinhin dem Genre New Wave zugeordnet, ich finde sie aber auch ganz schön punky und sehr, sehr unique. Schräge Gitarren, lots of Keyboard und komische Texte wie beispielsweise dieser von mir übersetzte Ausschnitt aus dem Lied, das an anderer Stelle das gesuchte Wort enthält:

Hat irgendjemand einen dunkelgrün gefärbten Hund gesehen? Er ist ungefähr zwei Zoll groß, die Haare über den Augen sind rotblond. Er trägt eine Sonnenbrille, ein Mützchen und Designerjeans mit Applikationen. Der Hund, der mir so viel Freude bereitet hat, hat mich verlassen und ich winde mich vor Schmerz.

Hier noch ein paar harte Fakten:
- der Button war schwarz-gelb kariert, mit dem unverwechselbaren Band-Logo so schräg darüber
- der Titel der gesuchten Nummer, in der auch das fragliche Wort auftaucht, lautet wie ein Gericht, das ich sehr gern esse
- der Song erschien 1980 auf einem Album, war aber keine Single-Auskopplung
- ich frage mich, wo der Button abgeblieben ist
- die Band wurde im Jahr 1976 gegründet und hatte fünf Mitglieder: zwei Frauen und drei Männer, davon ein Geschwisterpaar
- in den 90er-Jahren hatte die Gruppe auch einige kommerzielle Erfolge
- der Manager der Band starb am 13. Januar 2009
- 1994 spielte die Combo das äußerst nervige und unhörbare Titellied für den angeblich fünfterfolgreichsten Film des Jahres in den USA ein
- in Deutschland war dieser Film angeblich der zweiterfolgreichste Film des Jahres 1994 und das Lied schaffte es auf Platz sechs der deutsche Charts

Folgende Fragen gilt es zu beantworten:

Wie heißt die gesuchte Musikgruppe?
Wie heißt das gesuchte Lied?
Wie lautet das gesuchte Wort?
Wie lautet die exakte Textstelle?
Und natürlich: Wie lautet der gesuchte U-Bahnhof?

Ich werde mich alsbald erneut melden, um mitzuteilen, was es zu gewinnen gibt.

!!! STAY TUNED !!!

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6. Januar 2009

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°18

Es wird wirklich Zeit, dass es hier in meinem kleinen Laden - manche sprechen auch von einem Imperium - weitergeht. Apropos weitergehen. Wir starten ins neue Jahr mit Altbewährtem: dem U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel. Entgegen landläufiger Meinung kehrt es sich nämlich auch mit alten Besen sehr gut; wichtig ist halt, dass man sie immer schön aufhängt und nicht auf den Borsten in einer Ecke rumstehen lässt. So, dann also ein U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel. Supereinfach heute:


Der gesuchte U-Bahnhof ist nach einer Person benannt, die gelegentlich den ein oder anderen Text verfasst hat. Nimmt man einen sehr bekannten Text der gesuchten Person und übersetzt ihn mithilfe des Google-Übersetzungstools vom Deutschen ins Japanische und wieder zurück, bekommt man dies:

Das bedeutet, dass viele nicht wissen,
Ich bin traurig.
Von den alten Märchen,
Ich werde nichts dagegen.


Vom Deutschen ins Chinesische und wieder ins Deutsche:

Ich weiß nicht, ob dies bedeutet,
Dass ich sehr traurig bin.
Seit alten Märchen,
Das ist es, was ich nicht verrückt.


Deutsch - Bulgarisch - Deutsch:

Ich weiß nicht, was du meinst,
Ich bin so traurig.
Ein Märchen von alten Zeiten,
Wer kommt, für mich nicht wichtig.


Deutsch - Koreanisch - Deutsch:

Ich weiß nicht, was ich meine,
Ich bin so traurig.
Von den alten Märchen,
Wenn sie sagen, dass ich weit weg von den Herzen.


Deutsch - Arabisch - Deutsch:

Ich weiß nicht, was ich meine,
Ich fühle mich so traurig.
Der Mythos der alten Zeiten,
Ich komme nicht aus Grund.


Nun, wie heißt der gesuchte U-Bahnhof? Zu gewinnen gibt es eine noch leere, aber bald mit allerlei Stuff gefüllte Wundertüte:



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10. Oktober 2008

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°17

Oben so:
Unten so:

Sorry, folks, aber zu diesem U-Bahnhof fällt mir nichts ein. Ich habe wirklich zu jedem U-Bahnhof eine dezidierte Meinung, aber hier? Fehlanzeige. Zum Glück, ich meine natürlich "zum Glück", wurde mir eine geheime Schatzkarte zugespielt, die denjenigen behilflich sein könnte, die wissen wollen, um welchen U-Bahnhof es sich handelt (click to enlarge):



Es wird auch wieder etwas zu gewinnen geben. Natürlich. Ist doch klar. Leistung soll sich ja wieder lohnen. Aber nur, wenn das Rätsel und die Schatzkarte komplett gelöst werden. Weitere Informationen folgen. Stay tuned.

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1. September 2008

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°16

Folgendes: Es gibt in Berlin das Problem, dass man bei manchen Straßen nicht weiß, wie man sie korrekt ausspricht. Beispiel Podbielskiallee. Jahrelang war eines klar: Diese Straße heißt Podbiiilskiallee, mit einem langen i in der Mitte, Podbiiilski. Irgendwann jedoch - es muss um den Millenniumswechsel herum gewesen sein - begann tout le monde diese Straße Podbi-jäl-skiallee auszusprechen, mit j und einem langzogenen, gutturalen ä, Osteuropa-Style. Einen Riesenärger veranstaltet auch regelmäßig die Keithstraße. Wie spricht man das aus? So wie es geschrieben wird oder wie der englische Männervorname mit ti-äitsch? Ich weiß es einfach nicht. Derartige Unwägbarkeiten machen mich ein bisschen fertig. Als ich bei der Telefonauskunft gearbeitet habe, musste ich etliche Male ein solches oder ähnliches Gespräch führen: "Guten Tag, meine Name ist Rosine, was kann ich für Sie tun?" (es handelte sich um die Komfortauskunft) "Ja, hallo, ich hätte gern die Nummer von Gerd Bolk hier in Berlin." "Sehr gern, einen Moment, kommt sofort ..." (bei der Komfortauskunft musste man besonders freundlich sein! Man war sogar dazu angehalten, den Kunden während des Suchvorgangs ein kleines Gespräch, eine Gesprächsminiatur anzubieten, z.B. über aktuelle Ereignisse) "... so, ich sehe gerade, es gibt zwei Gerd Bolks in Berlin, der eine hat seine Straße nicht eintragen lassen, der andere wohnt in der Keith- oder Keith (englisch ausgesprochen)-Straße oder wie das heißt." "Ja, genau, den mein ich! Ich bin ja so froh, dass Sie auch nicht wissen, wie man diese Straße ausspricht!" (big Erleichterung auf der anderen Seite der Leitung, ich schwörs) Meist tauschte man sich dann noch schnell über andere Angstgegner-Straßen aus. Lewishamstraße. Luis-häm oder Lui-schäm? Fidicinstraße. Ehrlich, ich kenne Leute, die in der Fidicinstraße wohnen und es so langsam leid sind, auf die Frage, wo sie wohnen, sagen zu müssen Ich wohne in der Fiditschin- oder Fidizin- oder Fidikin-keine Ahnung, wie man das ausspricht-Straße.
Naja, in Berlin ist halt immer was los!


Der heute gesuchte U-Bahnhof ist nach einer Straße benannt, die ebenfalls nach einer Person benannt ist, deren Name eventuell zu Unklarheiten bzgl. der korrekten Aussprache führen könnte. Französisch böte sich an. Eine Kurzrecherche ergibt aber, dass es sich mitnichten um einen französischen Nachnamen handelt. Entfernt man jedoch ein d aus dem gesuchten Namen, erhält man tatsächlich einen französischen Nachnamen. Strange! Noch stranger: es ist zugleich ein schwedischer Nachname. Strange hoch zehn: Von allen schwedischen Berühmtheiten, die diesen Namen tragen, sind 44,44 % von Beruf Schauspielerin und/oder Sängerin bzw. Schauspieler und/oder Sänger. In Frankreich sind ganze 0 % von denen, die diesen Namen tragen, Schauspieler und/oder Sänger. Stattdessen sind 22,22 % Schriftsteller, ebenfalls 22,22% Historiker. Jeweils 11,11 % der Franzosen mit dem gesuchten Namen verteilen sich auf die Berufsfelder Maler, Philosoph/Hexentheoretiker, Musiker, Ingenieur und Soziologe. Bei den Schweden gibt es doppelt so viele Musiker, nl. 22,22 %, keine Hexentheoretiker, Maler, Ingenieure und Soziologen, jedoch jeweils 11,11 % Fußballer, Komponisten und Kameramänner. Hammerdaten, oder? Was man aus denen alles ablesen kann: Frauen in Frankreich, die diesen Namen haben, sind zu 100 % nicht berühmt, wohingegen ein berühmter Schwede, der diesen Namen trägt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 44,44 % eine Frau ist.

Wie heißt nun der gesuchte U-Bahnhof?

Der Gewinner/Die Gewinnerin darf sich von diesen wirklich abgefahrenen Preisen einen aussuchen:

- BUND Fahrradplan Berlin, Innere Stadt. Leicht veraltet, dafür aber unbenutzt.
- Bezirksplan 2007 von Mödling (das ist in Österreich, südlich von Wien am Rande des Wiener Waldes), top in Ordnung.
- Superschöner patentgefalteter München Falk-Plan aus dem Jahre 1964, so schön! (nee, behalte ich doch lieber selbst)
- Amsterdam-Stadtplan von 1998 mit der Zielgruppe Student/Studentin, guter Zustand.
- Kleiner Amsterdam-Plan (21 x 19 cm), Innenstadt, extradicke Markierung des Nobelkaufhauses "De Bijenkorf", okayer Zustand.
- Kleiner Wien-Plan, Innenstadt, "für die Tasche", mit einem Verzeichnis der wichtigsten Kaffeehäuser, etwas abgegriffen.
- BUND Fahrradstadtplan für das Berliner Regierungsviertel, topaktuell.
- Patentgefalteter Berlin Falk-Plan von 1992. Was für Kenner: neue Bus-Liniennummern, aber alte Postleitzahlen. Und: umbenannte Straßen sind mit einem * gekennzeichnet. Zerfleddert, aber nicht zu zerfleddert. Im Gegenteil. Gerade richtig zerfleddert.
- Wien-Plan, gefördert von Manner Schnitten, leicht eingerissen.

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21. Juli 2008

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°15

Vor einigen Jahren, 1999, 2000, don't know, las ich einmal in einem Lifestylemagazin in einer Homestory über die mir unbekannte Moderatorin und Sängerin Kim Fisher, sie habe sich ihr Wohnzimmer, vielleicht war es auch ihre Küche, das weiß ich nicht mehr, in demselben Grün streichen lassen, in dem der Verkaufsraum des seinerzeit neueröffneten Prada Flagship Stores am Kurfürstendamm gestaltet war. Im sogenannten Prada-Grün also. Zwei Seelen, eine Idee: Im Jahr 2003 ließ die BVG den heute gesuchten U-Bahnhof sanieren - in Prada-grün und off white.



Der Prada Flagship Store ist irgendwann verschwunden, wohin weiß ich nicht, und das sind ja wohl kaum brauchbare Rätsellöshinweise bisher! Deswegen lasse ich mal noch eine Information rüberwachsen. Der gesuchte U-Bahnhof ist nach einer Stadt benannt, deren Wappen ungefähr so ausieht:



Das ist aber einfach.

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30. Mai 2008

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°14

Sieht schlecht aus im Moment mit den U-Bahnhof-Fliesenrätseln. Ich fahre im Moment nicht U-Bahn. Ich fahre Fahrrad, eventuell S-Bahn, das dann aber wiederum nur mit dem Fahrrad. Dann kann man mich dabei beobachten, wie ich auf sehr coole, sehr lässige Art und Weise mein Fahrrad zu einem Roller umfunktioniere, indem ich mit dem linken Bein auf dem linken Pedal stehe, während ich mit dem rechten Bein das Rad nach Rollerart "anschucke", und so über den Bahnsteig nach hinten, zum letzten Wagen, zum Fahrradwagen "brause", gleichsam in den Wagen "hineinfahre", um mich dann auf einen Sitz zu fläzen und mein Rad, das mittlerweile vor mir steht, wiederum auf sehr, sehr coole Art mit nur einem Fuß am unteren Rahmen "festzuhalten". Dann lese ich etwas, z.B. das Mieter Magazin oder einige Âventiuren aus dem Nibelungenlied. Je nachdem halt.

Aus diesem Grund also gibt es zwar kein U-Bahnhof-Fliesenrätsel, dafür aber ein anderes Rätsel, ein Bahnhofsrätsel:


Folgende Fragen gilt es zu beantworten:

1. Wie heißt der Bahnhof, der auf diesem von mir aufgenommenen und in manipulativer Absicht bearbeiteten Foto abgebildet ist?

2. Aus welchem Text stammt folgendes Zitat, in dem der gesuchte Bahnhof erwähnt wird?
Seinen eigentlichen Anfang nahm das Abenteuer erst, als sie in XXX ausstiegen. Der D-Zug ruhte lang und dunkel in der Halle unter dem Holzdach - sie durchschritten einen Tunnel, oben, in hellem Sonnenlicht, stand die Kleinbahn, wie aus Holz gefügt, steif und verspielt.

3. Weil das natürlich alles viel zu einfach ist, gibt es noch eine Frage: Im letzten Eintrag habe ich irgendwo, sozusagen ohne Quellenangabe, den Titel eines Buches verwendet. Wie lautet der Titel und wie heißt der Autor?

Mal sehen, was es zu gewinnen gibt.

Yours truly,
R.

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17. März 2008

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°13

Die BVG hat heute die U-Bahnhöfe aufgesperrt - es können also wieder Fliesen fotografiert werden:


Der gesuchte U-Bahnhof ist nach einer Stadt benannt, deren Wahrzeichen, gemalt mit einem dicken Füller auf Notizpapier, ungefähr so aussieht:


Mehr Hilfestellung gibt es nicht, da es eventuell etwas sehr Tolles zu gewinnen gibt. Ein von mir mit Aufbügelbuchstaben customisiertes T-Shirt, das ungefähr so aussieht:


Die einzelnen Buchstaben schneide ich selbst in mühevoller Kleinarbeit unbezahlt hier in meinem privaten Sweatshop aus, um sie dann - sinnvoll angeordnet - auf das T-Shirt zu bügeln. Zum Glück macht mir das Spaß. Überhaupt muss ich momentan aufpassen, dass ich nicht auf all meine Anziehsachen Sprichwörter wie z.B. Du sollst nicht stehlen o.ä. draufbügele. So viel Spaß macht mir das. Die andere Sache, bei der ich mega aufpassen muss: Möbel rosa lackieren.

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11. November 2007

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°12

Mann, mann, mann, das U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel ist heute ja voll baby. Täusche ich mich, oder war es vor vielen Jahren in Grundschulkreisen in zu sagen, etwas sei voll baby, wenn etwas sehr einfach war? Wie gesagt, ich kann mich täuschen, was aber natürlich nichts daran ändert, dass das Fliesenrätsel heute wirklich einfach nur voll baby ist:


Welcher Berliner kennt nicht diese dunkelblauen und knallgelben Fliesen? Eben. Für alle anderen muss diese Hilfestellung genügen:

Albert
Gustav
Rosalie
Julius
Luise
Klara
Theresia
Ottilie
Cäcilie

Nur so zur Info: Das sind sogenannte Vornamen. Alles klar? Ich glaube schon. (Es gibt auch etwas zu gewinnen. Dazu später mehr.)

Apropos Namen/Vornamen. Ich habe ein neues Hobby: Namen erfinden, die so klingen, als wären es Namen von Personen aus Romanen der Weimarer Republik. Ich muss jedoch einräumen, dass ich bisher noch keinen einzigen solchen Namen erfunden, sondern lediglich Namen zusammengetragen habe, die tatsächlich aus Romanen der Weimarer Republik stammen:

Fräulein Dr. Cornelia Battenberg
Gisela „Gilgi“ Kron
Fräulein Dr. Charlotte Kohler
Helene Willfüer
Frieda Geier

und mein absoluter Favorit

Cilly Ostermeier

Dieser Name zählt aber nicht wirklich, denn er stammt aus der Erzählung Avantgarde von Marieluise Fleißer, die 1962 in der Rückschau entstanden ist. Glaube ich. Zumindest.

(Wo wollte ich eigentlich hin? Was wollte ich sagen? Ach ja, weil das U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel so einfach ist und zugleich der von mir ausgelobte Preis so gar nichts mit dem gesuchten U-Bahnhof zu tun hat, wollte ich noch einen zweiten Aufgabenteil hinzukonzipieren, der (a) das Rätsel ein wenig schwerer macht und (b) eine inhaltliche Verbindung zum ausgelobten Preis herstellt.)

Den Preis - ein von mir mehrfach durchgelesenes und mit Kreuzchen versehenes Exemplar von Erich Kästners Fabian - gewinnt, wer (a) den gesuchten U-Bahnhof nennen und (b) die Namen ihren jeweiligen Romanen plus Autoren zuordnen kann.

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23. September 2007

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°11

Leser des Adelsblattes "Wir Adligen" könnten beim heutigen Rätsel das entscheidende Quentchen bzw. Quäntchen Wissen mehr haben, das sie zur Lösung führt. Der gesuchte Bahnhof nämlich wurde nach der Großmutter des Ehemannes von Prinzessin Caroline von Monaco benannt.


Alle anderen, z.B. die Leser des Eisenbahner-Magazins "Schienenersatzverkehr" oder Mitarbeiter der BVG-Hauspostille "BVGplus", können vielleicht mit diesem Tip bzw. Tipp etwas anfangen: Innerhalb des gesuchten Bahnhofs gab es seit der Eröffnung im Jahre 1910 bis vor einigen Jahren keine einzige Uhr!

Rätselhaft, nicht? Mochte die Großmutter des Ehemanns von Prinzessin Caroline keine Uhren? Hatte sie vielleicht gar eine Uhrenphobie? Oder war es vielleicht seinerzeit ein offenes Geheimnis, dass die Großmutter des Ehemannes von Prinzessin Caroline von Monaco die Uhr nicht lesen konnte, und man verzichtete auf Uhren im Bahnhof, um IKH Großmutter des Ehemannes von Prinzessin Caroline von Monaco nicht zu beleidigen? Oder verzichtete man auf die Uhren, um zu vermeiden, IKH könne denken, aha, das einfach Volk will mir mit diesen Chronometer, vulgo: Uhren, wohl signalisieren, dass die Zeit der Adligen abgelaufen ist!

Fragen über Fragen, die Welt der Adligen betreffend.

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26. Februar 2007

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°10

La vie est un long fleuve tranquille, n'est-ce pas? Oder so ähnlich. Nichts los. Nur Fliesen.



Es handelt sich um einen dieser Bahnhöfe, an dem man, egal, welchen Ausgang man nimmt, nie da rauskommt, wo man rauskommen will. 1957 wurden die ursprünglich weißen Fliesen gegen hellblaue ausgetauscht. 1996 dachte man wohl, Mann, das ist ja voll Fünfziger, diese hellblauen Fliesen, das geht ja gar nicht mehr, und hat sie durch Fliesen in variierenden Blautönen ersetzt.

Janz früher hieß der U-Bahnhof janz anders. Nämlich wie ein Körperteil, das, wenn es mal verletzt ist, nur sehr schwer wieder heilt.

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14. Januar 2007

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°9


All right, es wird mal wieder Zeit für ein Fliesenrätsel.

Der gesuchte Bahnhof befindet sich in einer seltsamen Gegend. Zentrale Randlage gewissermaßen. Und er heißt fast genau so wie eine amerikanische Autorin, die 1986 ein Buch herausgebracht hat, welches später verfilmt wurde. Die Hauptpersonen in diesem Film heißen Eleanor, Stash und Wilfredo.

Vielleicht gibt es auch etwas zu gewinnen, mal sehen.

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28. Oktober 2006

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°8


Sind die nicht schön?

Über den Bezirk bzw. den Unterbezirk, in dem sich der gesuchte Bahnhof befindet, ließe sich gewiss allerhand Kurioses zutage fördern, wenn man denn wollte. Heute aber nur so viel: Eine Spedition mit sehr berlinerischem Namen hat dort ihren Sitz. Die Lastwagen, die auf allen Schnellstraßen Europas zu Hause sind, sind gelb mit grünem Schriftzug oder vice versa.

Der Bahnhof himself ist ein Endbahnhof, an dem schon mal einiges abgehängtes Prekariat rumhängt; das ist aber nicht repräsentativ, der Bezirk ist nicht dafür bekannt, dass besonders viel Unterschicht in ihm wohnt. Überhaupt spielt dieser Bezirk im öffentlichen Diskurs, so scheint es mir, eine Nebenrolle. Der Name des Unterbezirks steckt im Namen des Bahnhofs drin.

Was es zu gewinnen gibt? Pulswärmer. Farbwünsche werden berücksichtigt.

Eine Frage hab ich noch: Kann es eigentlich sein, dass Haarspliss im 21. Jahrhundert kein ernstzunehmendes Problem mehr darstellt? Ich sehe gar keine Werbung mehr für Anti-Spliss-Pflegeprodukte. Früher gab es Reklame für Haarspitzenfluid, für eine Anti-Spliss-Thermo-Kur, und nicht zu vergessen die heiße Schere, mit der man sich beim Friseur die Haarspitzen versiegeln lassen konnte, damit Spliss erst gar nicht entsteht! Kein Mensch redet mehr von Spliss - Glanz (cashmere, ice) ist das Thema der Stunde. Was ist nur aus dem Spliss geworden?

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30. September 2006

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°7

So, wo ist das?


Es handelt sich um einen gruseligen Bahnhof, in dem man vom Hauch der Geschichte ungut angeweht wird: Die gesuchte station war nach dem Zweiten Weltkrieg completely zerstört und wurde mit dem Marmor aus der Empfangshalle der Neuen Reichskanzlei wieder aufgebaut. That's what I call gruselig!

Reicht das an Information? Definitely. Und, Leute, der jetzige Name des Bahnhofs genügt mir nicht, das wäre way to einfach. Ich möchte alle vier Namen, die der Bahnhof seit seiner Erbauung hatte!

Spitzenreiter in Sachen Umbenennung ist übrigens, so vermute ich, der U-Bahnhof Frankfurter Tor. Lustige sechsmal hat der Bahnhof den Namen gewechselt: 1930 eingeweiht als U-Bhf. Petersburger Straße; 1945 kommt der sowjetische Stadtkommandant Nikolai Erastowitsch Bersarin bei einem Motorradunfall ums Leben --> Umbenennung 1946 in Bersarinstraße --> 1957 dann Frankfurter Tor --> 1991 Rathaus Friedrichshain, Rathaus zieht woanders hin --> Rückbesinnung 1996 auf Frankfurter Tor, wenige Monate später back to the roots bzw. to Petersburger Straße, um dann 1998 wieder auf Frankfurter Tor zurückzugreifen.

Es gibt übrigens wieder etwas zu gewinnen. Ein hipster pda, von mir gebastelt:



(Ich bin heute slightly englisch drauf.)

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10. September 2006

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°6

Diesmal gibt es sogar etwas zu gewinnen. Wo ist das?


Hinweis. Der U-Bahnhof ist nach einem Dichter benannt, den Robert Walser im Jahr 1928/29 in einem seiner Dichterportraits so beschreibt:
Für mich ist XXX einer der merkwürdigsten Dichter. Er schrieb im Fort Joux bei Pontarlier im Jura die Tragödie XXX, die der ausgeglichenste deutsche Dichter, wobei ich von Goethe spreche, vorsichtig mißbilligte. XXX war, möchte man sagen, darum, daß er schon in jungen Jahren nach Paris reiste, was sich meines Wissens kaum einer seiner Zeitgenossen herausnahm, ein ausgesprochener Europäer. Er wollte die Welt sehen, und er sah sie. In Paris scheint er sein Erstlingsdrama, die XXX, einen meiner Meinung nach erstrangigen Wurf, verfaßt zu haben. Eigenartigerweise ließ er sich hernach im Schweizer Städtchen Thun blicken. Was dieser Städtename nicht schon an sich für einen schönen Ton hat! Weshalb er sich gerade dort ansiedelte? Hätte er nirgends anderswo den XXX dichten können, der später in Weimar eklatant durchfiel? (...). Er scheint im übrigen für den Mund des Schauspielers, will sagen, die Bühne, eine wesentlich zu bildreiche Sprache gesprochen zu haben. Daß ihn seine Familie als überspannt empfand, versteht man ohne weiteres. Beim XXX, dem letzten Werk seiner gleichsam fulminanten Feder, angelangt, bin ich mutig genug, mich für berechtigt zu halten, auszusprechen, daß dies Schauspiel mit dem Fehler der Tadellosigkeit geziert sei. Eine allzu saubere Arbeit entbehrt irgendwelcher Wirkung. XXX erreichte ein Alter von nur vierunddreißig Jahren.
Den Namen des Dichters und des U-Bahnhofs herauszufinden ist einfach, möchte ich meinen. Wem es gelingt, alle XXX richtig aufzulösen, dem winkt als Preis ein Buch meiner Wahl von Robert Walser.

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24. August 2006

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°5

Auch für Nicht-Berliner lösbar. Also: Wo ist das?


Die zu diesem U-Bahnhof gehörende Straße wurde schon von Hildchen in einem Kopf hoch, Berlin, dit wird schon wieder-Durchhalteparolen-Lied besungen:
Unser Brandenburger Tor hat schon so vieles gesehen, und mit Schnauze und Humor, da wirds schon weitergehen...
Wie heißt der Bahnhof und wie das Lied von Hilde Knef?

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