21. Juli 2008

U-Bahnhof-Fliesen-Rätsel N°15

Vor einigen Jahren, 1999, 2000, don't know, las ich einmal in einem Lifestylemagazin in einer Homestory über die mir unbekannte Moderatorin und Sängerin Kim Fisher, sie habe sich ihr Wohnzimmer, vielleicht war es auch ihre Küche, das weiß ich nicht mehr, in demselben Grün streichen lassen, in dem der Verkaufsraum des seinerzeit neueröffneten Prada Flagship Stores am Kurfürstendamm gestaltet war. Im sogenannten Prada-Grün also. Zwei Seelen, eine Idee: Im Jahr 2003 ließ die BVG den heute gesuchten U-Bahnhof sanieren - in Prada-grün und off white.



Der Prada Flagship Store ist irgendwann verschwunden, wohin weiß ich nicht, und das sind ja wohl kaum brauchbare Rätsellöshinweise bisher! Deswegen lasse ich mal noch eine Information rüberwachsen. Der gesuchte U-Bahnhof ist nach einer Stadt benannt, deren Wappen ungefähr so ausieht:



Das ist aber einfach.

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8 Kommentare:

Anonymous Anonym

Strausberg?

21. Juli 2008 um 20:24  
Anonymous Pippolina

halt ich bins.... Pippolina:
Strausberg!

21. Juli 2008 um 20:26  
Anonymous Dr. Gscheitle

Nun, auch ich habe einen Plan der Berliner Schnellbahnen mittels Reißzwecken an die Wand meines Kabinetts (ganz oben im Elfenbeinturm, Sie wissen schon) gepinnt. Daher bin ich in der Lage festzustellen, dass der Bahnhof Strausberg in die Kategorie S-Bahnhof fällt. Dass dies für Strausberg Stadt und Strausberg Nord ebenso gilt, darf ich als bekannt voraussetzen. Weniger bekannt ist vermutlich, dass diese Vielzahl der Strausberger S-Bahnhöfe (wir haben die Haltestelle Hegermühle noch gar nicht erwähnt) lediglich einer Laune der Geschichte zu verdanken sind. Was, werden Sie einwenden, hat das Vier-Mächte-Abkommen mit dem Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu tun? Nun, da es der ostzonalen Regierung verboten war, militärisches Personal in Berlin zu stationieren, musste ein stadtnaher, aber nicht Berliner Standort für das Hauptquartier der Nationalen Volksarmee (NVA) her: Strausberg. Bemerkenswerterweise entschied man, dass es den Rekruten nicht zugemutet werden könne, die wenigen Dutzend Kilometer von und nach Berlin mit den eigenen Füßen zurückzulegen und baute folgerichtig besagte S-Bahnstrecke. Meines Erachtens wurden dadurch wesentliche - theoretisch sogar kriegsentscheidende - disziplinarische wie auch fitnesssteigernde Potenziale leichtfertig aus der Hand gegeben. Ob die Geschichte einen anderen Verlauf genommen hätte, wenn man seinerzeit statt der S-Bahn eine U-Bahn in Strausberg gebaut hätte, ist naturgemäß höchst spekulativ. Als sicher darf dagegen gelten, dass die Strausberger Bahnhofswelt ganz ohne subterristrische Funktionskacheln (gemeinhein auch als U-Bahn-Fliesen bekannt) auskommen muss.

21. Juli 2008 um 21:24  
Blogger ROSINE

Jaha, Dr. Gscheitle, ist ja guhut! Aber wie heißt denn nun der gesuchte U-Bahnhof?

21. Juli 2008 um 21:50  
Anonymous pippolina

ähh strausberger platz...

21. Juli 2008 um 23:19  
Anonymous 300 Sachen

... ich möchte bemerken, daß Pippolina hier einen Tipp von mir bekommen hat...

21. Juli 2008 um 23:24  
Blogger ROSINE

Strausberger Platz ist natürlich völlig korrekt! Hmhmhm, das war natürlich viel zu einfach, das nächste Mal wird es aber wirklich schwierig und dann gibt es auch wieder einen Preis!

22. Juli 2008 um 20:15  
Anonymous 300 sachen

... wenigstens einen Bruchteil der Fantastilliarde für einen neuen Flitzer hätte es als Preis für die richtige Antwort geben müssen... menno

22. Juli 2008 um 23:02  

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