16. November 2006

Details

Sorry, Leute, tut mir leid, es ist einfach nichts los. Aus diesem Grund geht es auch weiter mit den hoch-, nein, höchstuninteressanten Details aus meinem kleinen, ach was, mikroskopisch kleinen Leben:

(a) Ich pflege die Ledersohlen meiner Schuhe auf exakt die gleiche Art und Weise wie der Regierende Bürgermeister. Und zwar indem ich in die Ledersohle mitttels eines Strumpfes ein Spezialöl einreibe. Die besten Ergebnisse erzielt man dabei, wenn man einen Seidenstrumpf benutzt, der zu Luftbrückenzeiten in einem Carepaket von den Amis über West-Berlin abgeworfen wurde (Stichwort Nylons).

(b) Wegen der Ledersohlen falle ich mindestens 1-mal pro Tag fast hin. Und zwar genau da, wo sich das grüne Kreuzchen befindet:


Man muss sich das so vorstellen: Ich komme aus nördlicher Richtung, biege gen Westen in meine Straße ein und - zack - rutsche aus, fange mich wieder und gehe nach Hause. Wie lange das wohl noch gut gehen mag?

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3 Kommentare:

Anonymous Gustita

Díos mio, habe dasselbe Problem! Sind vielleicht nachtraeglich angebrachte Gummisohlen die Loesung? Zumindest haette dann folgende, sich tatsaechlich zugetragene Szene vermieden werden koennen: herzzerreissende Verabschiedung am Flughafen Tempelhof, Kuesse, Traenen, ein letztes Winken, ein letzter Blick, und dann der einsame Weg hinaus, durch die fast leere Flughafenhalle, kein Umdrehen mehr, und dann - wusch, auf den Ledersohlen ausgerutscht und flachgelegt, nix mit filmreifem Abgang.

21. November 2006 um 18:32  
Blogger ROSINE

Oh nein! Gustita! Ist Dir das etwa passiert? Das ist so ein Missgeschick, das man nie mehr vergisst. Man steht in irgendeiner Kassenschlange, denkt an nichts, und plötzlich fällt es einem wieder ein, oh nein, wie peinlich, denkt man, heiß und kalt wird einem, und die Schamesröte steigt einem ins Gesicht. Sehr unangenehm.

22. November 2006 um 10:42  
Anonymous Gustita

Nö, ist nicht mir passiert. Oder doch? Manchmal werden ja fremde Stories zu eigenen, man muss sie nur oft genug erzählen oder in Gedanken noch einmal Revue passieren lassen und - schwupps - kann man sich nicht erinnern, ob man selbst Protagonist war oder nur Zuschauer bzw. -hoerer.

23. November 2006 um 17:10  

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