2. November 2006

Lösung für Deutschland

Ich weiß jetzt, wie man Jammer-Deutschland aus seiner Lethargie reißen kann. Dass mir das nicht schon früher aufgefallen ist! Jeden Morgen hatte ich die Lösung für Deutschland direkt vor meiner Nase resp. auf meinem Frühstücksdirektorentisch:


Ist doch logisch: Früher war der Hafer hier zu Lande ein Grundbestandteil der menschlichen Ernährung, er hilft, wenn es dem Menschen an Lebenskraft für sein Tagewerk fehlt, er führt zu einer gehobenen, heiteren und unternehmumgslustigen Stimmung. Ich sag nur: Früher - Hafer, also Wirtschaftswunder und Vollbeschäftigung. Heute - kein Hafer, also Massenarbeitslosigkeit, gedrückte, traurige und lustlose Stimmung.

Und die Herren und Damen Politiker da oben haben mal wieder von nichts einen Schimmer. Tststs.

Demnächst: Kartoffeln - die tollen Knollen und Der Apfel - Dein persönlicher Fitnesstrainer. Mal sehen.

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4 Kommentare:

Anonymous Dr. Gscheitle

Bei der Nutzpflanze, die Sie umgangssprachlich korrekt mit Hafer bezeichnen, handelt es sich botanisch gesehen um ein Gras: die einkeimblättrige süßgraßartige Avena. Tatsächlich hat die Avena ebenso wie ihr Derivat, die Haferflocke, eine vitalisierende Wirkung. Warum? Bekanntlich enthält sie einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Weniger bekannt ist hingegen, dass auch der Schleimstoff Lichenin dabei ist. Meine Kollegen aus der Biochemie gehen davon aus, dass es eben dieses Lichenin ist, das im Organismus den Ausstoß von Adrenalin verursacht. Erste Versuche mit verschiedenen Paarhufern scheinen diese Hypothese zu bestätigen.
Mit Ihrer Bemerkung in Richtung der polischen Verantwortungsträger liegen Sie ebenfalls richtig. Ich setze mich schon seit langem dafür ein, die Vergabe von hohen und höchsten Ämtern vor allem unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Reputation zu organisieren.

7. November 2006 um 16:28  
Blogger ROSINE

Dr. Gscheitle, was für eine Art Doktor sind denn eigentlich Sie?

8. November 2006 um 11:21  
Anonymous Kalle

Warum so viele Fremdwörter (11) Herr Doktor Gscheitle? Ist das der sog. wissenschaftliche Elfenbeinturm, zu dem uns normal Sterblichen der Zugang verwehrt werden soll??

9. November 2006 um 11:45  
Anonymous Dr. Gscheitle

Lieber Herr (?) Kalle,
der Elfenbeinturm steht allen offen; allein, man muss viele Treppen steigen, denn einen Lift gibt es hier nicht. Was die Fremdwörter angeht: Also mir ist keines der von Ihnen bemängelten Wörter fremd.
Aber nun zu der Frage unserer Herausgeberin, Frau Rosine: Ich habe mich langer Zeit auf das Studium Generale spezialisiert. All meine Doktortitel aufzuführen, würde den mir hier zur Verfügung stehenden Rahmen bei weitem sprengen.

10. November 2006 um 19:08  

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