29. November 2006

Strom

Ich verwende den extrateuren, oberguten Ökostrom von den Schönauer Stromrebellen. Ohne Atom. Heute habe ich nun von den Stromrebellen einen Brief bekommen, in dem es heißt Liebe Rosine, lieber "Mitbewohner", wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können und so weiter und so fort, und dann: Mit energiegeladenen Grüßen aus Schönau, Ihre xyz. Jetzt frage ich mich natürlich: Welche Abschiedsgrußformeln verwenden wohl die Atomstromkonzerne, wenn sie ihrer Kundschaft schreiben? Vielleicht etwas in der Art: Mit REAKTiORen Grüßen. Denkbar wärs.

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5 Kommentare:

Anonymous Kosta

Ich habe Post vom Senat bekommen, der Referendariatsplatz ist mir sicher. Allerdings habe ich eher den Eindruck, in den Dienst eines Geheimdienstes zu treten, oder zu den Marines zu gehen. Alle Infos werden nur häppchenweise durchgegeben. Ich soll nicht anrufen, keine Briefe schreiben, kein Email, kein gar nix. Gehen Sie nicht über Los. WIR melden uns. Drei Wochen vor Beginn des Vorbereitungsdienstes für Lehrer wird erst bekannt gegeben, an welche Schule es geht, alle weitere Instruktionen folgen. Aber UNVERZÜGLICH soll ich Führungs- und Gesundheitszeugnis einreichen, es gilt der Tag des Eingangs, nicht der Poststempel. Andernfalls - adieu, aus und vorbei, Kopf ab. Da lob ich mir doch so freundliche Grüße wie die von dem Atromanbieter.

1. Dezember 2006 um 00:19  
Anonymous Ahoischrecke

eh kool kosta, wirste also unsre steuern verprassen. dafuer kannst du ruhig bisschen demut zeigen. habe nix dagegen wenn nachwuchsbeamte in der kaserne wohnen muessen. das bringt doch communityfunfeeling, oder?
mit ahoischrecklichen gruessen,
a.

3. Dezember 2006 um 16:21  
Anonymous Kosta

Mensch, Ahoischrecke, Du gehörst also auch zu den Lehrerscheltern? Enttäuschend. Aber klar: ich werden nicht nur Deine Steuern verprassen, megaviel Urlaub haben, alle Verantwortung von mir schieben, 'ne ruhige Kugel schieben, Deine Kinder züchtigen, grundsätzlich uneinsichtig sein, faul Dienst nach Vorschrift machen, ab 13h die Seele baumeln lassen, mit meinem mehr als großzügigen Referendarinnengehalt shoppen gehen, nie Fortbildungen machen, wenn überhaupt, dann nur anfangs die Stunden vor- und nachbereiten, um dann später fein die alten Unterlagen jahrzehntelang wiederzuverwerten, und selbstverständlich davon überzeugt sein, dass Eltern, Kollegen und Schüler sowieso immer im Unrecht sind. Logo.

4. Dezember 2006 um 15:58  
Anonymous Ahoischrecke

heh kosta, wollte dich nich schelten. dachte es macht spas so geheimdienstlich zuarbeiten. isse doch was neues. den kindern gefaellts sicher!

17. Dezember 2006 um 09:06  
Anonymous kosta

na gut, ahoischrecke. werde dann berichten... evtl.

18. Dezember 2006 um 10:06  

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